Ihr Guide zum Visionsworkshop

Wie können wir MINT-Kompetenzen stärken, um die Innovationskraft, technologische Souveränität und Wohlstand der Schweiz zu erhalten?

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen, die Sie für die Teilnahme am Visionsworkshop benötigen.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit per E-Mail zur Verfügung. Für dringende Mitteilungen am Tag des Workshop ist Pascal Müller-Scheiwiller unter der Nummer +41 76 221 55 81 erreichbar.

Das Wichtigste in Kürze

Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam überparteiliche politische Visionen zur Zukunft der MINT-Kompetenzen in der Schweiz in Form prioritärer Handlungsfelder. Die Veranstaltung wird im Auftrag der ETH Zürich durch Expedition Zukunft konzipiert und moderiert.

Datum: Mittwoch, 21. Januar 2026

Zeit: 09:15 - 17:00 Uhr (Einlass ab 08:45 Uhr)

Ort: P15 By La Werkstadt, Johann-Aberli-Strasse 15, 2503 Biel (350m von Biel/Bienne Bahnhof) GoogleMaps

Zusätzliche Vorbereitung: Zur optionalen Vorbereitung des MINT-Visionsworkshops hat das Projektteam relevante Studien zu den Themen “Status Quo im Schweizer MINT-Bereich” sowie “Zukunftskompetenzen und Drivers of Changehier zusammengetragen. Für alle, die keine Gelegenheit zur Durchsicht haben, stehen KI-generierte Podcasts zur Verfügung.

Teilnehmende: Liste konsultieren

Tagesprogramm, 21. Januar 2026

08:45 Uhr

Türöffnung und Willkommenskaffee

Begrüssung und Einführung: Was ist unsere Gemeinsame Ambition?

09:15 Uhr

In die Zukunft blicken: Welche Zukunft erwarten wir?

Den Blickwinkel erweitern: Wünschenswerte Zukunftselemente sammeln

12:00 Uhr

Mittagessen

Gemeinsame Vision bilden: Welche Zukunftselemente möchten wir verwirklichen?

13:15 Uhr

Realitätscheck: Welche Trends und Entwicklungen sind heute prägend?

Handlungsfelder vertiefen: Was können wir heute unternehmen?

Tagesende und Apéro

17:00 Uhr

Unsere Fragestellung

Wie können wir MINT-Kompetenzen stärken, um die Innovationskraft, technologische Souveränität und Wohlstand der Schweiz
zu erhalten?

Vor dem Hintergrund einer zunehmend auseinandergehenden Leistungsschere, dem wachsenden Fachkräftemangel und steigender Abhängigkeit von ausländischem Know-how stellt sich die Frage, wie die Schweiz ihr Innovationspotenzial auch in Zukunft sichern kann.

Das Thema wurde im Vorfeld bewusst eingegrenzt und in eine klare Leitfrage übersetzt. Diese dient während des Imaginariums als gemeinsame Orientierung. Sie ist so formuliert, dass sie unterschiedliche Perspektiven zulässt und einen gemeinsamen Nenner schafft, hinter den sich alle Teilnehmenden stellen können – mit dem Ziel, den zentralen Handlungsbedarf sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzudenken.

MINT-Kompetenzen – also die Fähigkeit, technologische, naturwissenschaftliche und digitale Herausforderungen zu verstehen, zu gestalten und kritisch zu reflektieren – spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie sind nicht nur zentral für wirtschaftlichen Erfolg und technologische Souveränität, sondern tragen auch zur demokratischen Resilienz und gesellschaftlichen Teilhabe bei. Der Innovationsbericht 2023, den die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich im Auftrag des SBFI erstellt hat, zeigt klar: Der Fachkräftemangel ist das zweitwichtigste Hemmnis für Innovationsaktivitäten in der Schweizer Wirtschaft. Besonders in technologieintensiven Bereichen fehlt es zunehmend an qualifiziertem Personal – eine Entwicklung, die langfristig auch den Wohlstand der Schweiz gefährden kann.

Zusätzliche Vorbereitung

Zwei Podcasts zur Orientierung vor dem Workshop

Als zusätzliche Vorbereitung des MINT-Visionsworkshops hat das Projektteam relevante Studien zu zwei Themen zusammengetragen: “Status Quo im Schweizer MINT-Bereich” sowie “Zukunftskompetenzen und Drivers of Change”. Für alle, die keine Gelegenheit zur Durchsicht haben, stehen zwei Podcasts zur Verfügung, die mithilfe von Google Notebook LM vollautomatisch aus dem Material generiert wurden. Das Tool erlaubt keine Steuerung der inhaltlichen Gewichtung. Nachträgliche Anpassungen oder Korrekturen fehlerhafter Aussprache sind bei den Podcasts nicht möglich.

Diese Informationen verstehen sich ausdrücklich nicht als inhaltliche Vorgabe oder Leitlinie für die Diskussion im Workshop. Aufgrund der automatisierten Erstellung können einzelne Aspekte stärker betont sein, andere hingegen weniger berücksichtigt.

Podcast "MINT: Status Quo"
Podcast "Zukunftskompetenzen"
Quellen & Schriftliche Zusammenfassungen

Drei Themenbereiche im Fokus:

Ergänzend zur Leitfrage werden drei thematische Schwerpunkte definiert. Sie dienen als Orientierung für die inhaltliche Arbeit und helfen, verschiedene Facetten des Themas zu beleuchten. Zu Beginn des Prozesses verteilen sich die Teilnehmenden je nach Perspektive und Expertise auf jene Bereiche, in denen sie am meisten beitragen können. Die Themenbereiche sind ein Startpunkt: Sie strukturieren die erste Annäherung, gehen jedoch in der späteren Visionsentwicklung und in den Handlungsfeldern naturgemäss ineinander über.

Wie werden wir 2045 MINT-Kompetenzen aufbauen?

Dieser Themenbereich befasst sich mit den Rahmenbedingungen, die das Entstehen von MINT-Kompetenzen von der frühkindlichen Bildung über Berufsbildung und Studium bis hin zu Weiterbildung ermöglichen. Im Fokus stehen die Ausgestaltung des Bildungssystems, strategische Prioritäten, Ressourcen, Lehr- und Lernformen sowie die Frage, ob die heutigen Strukturen in Zukunft ausreichen, um die MINT-Kompetenzen auszubilden und zu vermitteln, die Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft künftig brauchen. 

Wie werden wir 2045 MINT-Kompetenzen einsetzen?

Dieser Themenbereich untersucht, wie bestehende MINT-Kompetenzen im Alltag und im Arbeitsmarkt genutzt werden – sowohl im Hinblick auf persönliche und gesellschaftliche Bedürfnisse als auch auf ihre Integration in Arbeitsprozesse und ihren Beitrag zu Innovationsprojekten. Dabei rücken auch Karrierewechselhürden, horizontale Bildungsmobilität sowie ein besserer Zugang zu und ein längerer Verbleib in MINT-Berufen in den Fokus, ebenso wie das Verständnis für die Erwartungen von Unternehmen. Es geht darum, wie/wo und ob Kompetenzen ihre Wirkung voll entfalten können und welche Voraussetzungen dafür noch geschaffen werden müssen.

Wie werden wir 2045 MINT-Kompetenzen in der Gesellschaft verankern und sichtbar machen?

Dieser Themenbereich untersucht, wie das Verständnis für die Bedeutung von MINT-Kompetenzen in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Bildung gestärkt und weiterentwickelt werden kann. Im Fokus stehen das Erkennen gemeinsamer Potenziale, das Überwinden von Missverständnissen und Stereotypen sowie die Verbesserung der Sichtbarkeit und Einbettung von MINT in gesellschaftliche Narrative. Dazu gehören Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Akteuren, zum Verständnis von MINT-Kompetenzen, Messbarkeit von guten MINT-Kompetenzen sowie zur Reduktion von strukturellen und kulturellen Barrieren. Ziel ist es, Voraussetzungen zu schaffen, damit MINT-Kompetenzen breiter in der Gesellschaft verankert, wirksamer genutzt werden können und Menschen aller Hintergründe einen selbstverständlichen Zugang ermöglichen.

Nächste Schritte

Nach dem Workshop werden die Resultate in einer umfassenden Dokumentation zusammengeführt, synthetisiert und mit den Teilnehmenden geteilt. Das zentrale Ergebnis sind gemeinsam erarbeitete und priorisierte Handlungsfelder. Das Projektteam der ETH prüft zusammen mit weiteren Interessierten darauf aufbauend mögliche nächste Schritte für die Weiterarbeit und Umsetzung.

FAQ

  • Die Liste aller eingeladenen Teilnehmenden kannst Du hier finden. Sie wird laufend ergänzt und aktualisiert.

  • Für den Visionsworkshop ist keine spezifische Vorbereitung notwendig. Relevante Literatur und inhaltliche Inputs stellen wir den Teilnehmenden zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung, gegebenenfalls auch in Form eines Podcasts. Mehr dazu erfahren Sie im persönlichen Briefing.

  • Für den Visionsworkshop empfehlen wir als Dresscode Business Casual.

  • Der Visionsworkshop ist nur für geladene Gäste. Es handelt sich nicht um einen öffentlichen Anlass. Das Thema des Visionsworkshop, die finale Liste der Teilnehmenden und das Ergebnis des Workshop-Tags werden dann aber öffentlich zugänglich sein. Wir werden auch auf unseren Social-Media Kanälen laufend über den Visionsworkshop berichten. Die Teilnehmenden werden im Voraus gefragt, ob wir sie fotografieren dürfen.

  • Der Visionsworkshop wird vom Team von Expedition Zukunft moderiert, sowie von einigen externen Facilitators. Zur Moderation des Prozesses verwenden wir Methoden der sozialen Innovation, die sich bereits in internationalen Organisationen und der Wirtschaft bewährt haben. Dazu gehören zum Beispiel die gouvernementale Lernspirale oder Ansätze aus dem Design Thinking.

  • Die Fragestellung wurde im Austausch mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie Expertinnen und Experten erarbeitet.

  • Es können nur geladene Gäste am Visionsworkshop teilnehmen. Die Liste der Teilnehmenden wurde im Austausch mit Personen aus dem Parlament und der Wissenschaft, sowie Vertretenden aus der Verwaltung, der Zivilgesellschaft und aus der Privatwirtschaft laufend ergänzt. Ziel ist es, dass mit ca. 30 Teilnehmenden möglichst alle relevanten Perspektiven zum Thema Verkehr vertreten sind.

  • Das Vorbereitungsmaterial wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.